Sittenwidrig sind Löhne dann, wenn der Stundenlohn unter 3 Euro/Stunde liegt (vielleicht).
Quelle: http://www.swr.de/report/presse/-/id=1197424/nid=1197424/did=6067384/1pacxu1/index.html
Ich frage mich, wer solche Karrenzmänner von Stapel lässt.
Für die Mathegenies aufgeschlüsselt nach Arbeitszeiten:
40 Stunden /Woche = 120 Euro Wochenlohn
166 Arbeitsstunden / Monat = 498 Euro Monatslohn (BRUTTO!)
Würdest Du für 500 Euro Brutto im Monat arbeiten gehen? Netto entspräch das einem monatlichen Lohn bei Steuerklasse I von ca. 400 Euro.
Bedenke:
Die Pfändungsgrenze (das gesetzliche Existenzminimum) liegt bei einem Alleinstehenden bei ca. 1.000 Euro Netto im Monat, darunter DARF NICHT gepfändet werden.
Bei Arbeitslosen hat man ein wenig "getrickst", da ist das Existenzminimum bei 359 Euro + Miete, wenn man "angemessene" Miete berücksichtigt, sind das ca. 700 Euro, die man maximal erhält.
Klar, hinzu kommt Krankenversicherung, Rentenversicherung, die vom Jobcenter in geringen Summen in die Sozialkassen eingezahlt werden.
Bei solchen Jobs trifft es nicht nur den Arbeitnehmer durch den niedrigen Lohn, der zusätzlich dann ALG-II bekommen muss, trotz Vollzeittätigkeit, sondern auch die Allgemeinheit, das heisst ALLE Menschen.
Denn die Centbeträge für die Renten- und Krankenkassen, die dabei anfallen, dürften wohl kaum einen Arztbesuch im Monat tragen können, von den Beiträgen zur Rentenversicherung schreibe ich erst gar nichts, das dürft ihr selbst erraten.
Eine Unternehmung, die solche "Löhne" anbietet, hat in der freien Wirtschaft nichts zu suchen, solche Unternehmen gehören zwangsgeschlossen und verboten.
Montag, 1. März 2010
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
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