Sonntag, 14. Februar 2010

Jeder kann Arbeit finden (Statistiken)

Aus den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit...

Quelle und Linkbeschreibung:
http://www.arbeitsagentur.de
Dort im Reiter oben auf "Veröffentlichungen" klicken, und im Menü Links auf "Statistik".
Ich beziehe mich auf: "Aktueller monatlicher Arbeitsmarktbericht" (PDF-Datei)
Stand: Januar 2010

Nackte Zahlen (Stichwort: Jeder kann Arbeit finden...)
  • 6.177.000 erwerbsfähige Menschen, die Lohnersatzleistungen nach dem SGB III bzw. SGB II erhalten.
  • ... davon arbeitslos: 3.617.000 Menschen (verteilt auf 1.342.000 Empfänger von Leistungen nach dem SGB III, 2.275.000 Menschen beziehen Leistungen nach dem SGB II, auch "Arbeitslosengeld II" oder "Hartz IV" genannt)
  • 1.540.000 Menschen befanden sich in einer von Bund oder Bundesarbeitsagentur geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme
  • 336.000 Menschen sind Kurzarbeiter
  • ca. 1.700.000 Empfänger von Sozialleistungen sind Kinder und Jugendliche (insgesamt 2.025.000 leben in Verhältnissen, wo mindestens ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft Sozialleistungen bezieht. Diese erhalten jedoch aufgrund von Unterhaltsgeldern etc. keine Sozialleistungen)
Dem stehen vorhandene Stellen gegenüber: 457.000
Nicht dokumentiert ist die Art der Stellen bzw. ob diese wirklich vorhanden sind, oder ob es sich hierbei um sittenwidrige Angebote handelt, die verstärkt auf dem Arbeitsmarkt zu finden sind.
Dabei zu beachten ist die notwendige Qualifikation und die Aufteilung der Stellen nach Region. Nur weil eine Stelle "offen" ist, bedeutet das noch lange nicht, dass diese auch besetzt werden kann bzw. nicht gar schon besetzt ist!
Soviel zum Thema: Arbeit ist für alle da, man muss sie nur annehmen.

Aufteilung der Arbeitslosen
  • 43% der erwerbsfähigen Arbeitslosen sind arbeitslos
  • 36% sind "nicht verfügbar oder Sonstige" (angegeben als Menschen, die Angehörige pflegen, Kinder unter 3 erziehen, krank oder Schüler sind)
  • 11% sind nicht arbeitslos und haben ein Einkommen von > 400 Euro Brutto, beziehen aber aufgrund Mindereinkommens Sozialleistungen
  • 10% befinden sich in "arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen": "Ein-Euro-Jobs", "berufliche Weiterbildung" sowie "Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung"

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